Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der SaaS-Plattform „Statable“ (statable.de)
Anbieter: Propable Software GmbH · Scheibenstraße 82 · 48153 Münster
Geschäftsführer: Tobias Beyer, Lukas Emschove · Amtsgericht Münster, HRB 23823
E-Mail: info@statable.de
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der SaaS-Plattform „Statable“ (nachfolgend „Statable“ oder „Plattform“) zwischen der Propable Software GmbH, Scheibenstraße 82, 48153 Münster (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden.
- Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen. Der Kunde sichert bei Registrierung zu, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
- Abweichenden, entgegenstehenden oder ergänzenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen; sie werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
- Diese AGB gelten in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung auch für alle zukünftigen Geschäfte gleicher Art mit dem Kunden, ohne dass es hierfür eines erneuten Hinweises bedarf.
§ 2 Vertragsgegenstand
- Statable ist eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS), die sich mit dem casavi-Konto des Kunden verbindet und auf Basis eines vom Kunden bereitgestellten API-Schlüssels lesend auf dessen Vorgänge, Objekte, Verträge und Zeiterfassungsdaten zugreift. Auf dieser Grundlage stellt der Anbieter dem Kunden Dashboards, Kennzahlen, Auswertungen und Berichte (u. a. als PDF- und Excel-Export) zur Verfügung.
- Die Daten des Kunden werden hierzu automatisiert und regelmäßig in eine separate, ausschließlich dem jeweiligen Kunden zugeordnete Statistik-Datenbank synchronisiert. Der Anbieter greift ausschließlich lesend auf das casavi-Konto des Kunden zu; eine Rückschreibung oder Veränderung von Daten in casavi erfolgt nicht.
- Je nach gebuchtem Paket (§ 3) umfasst der Leistungsumfang insbesondere Standard-Dashboards, Team- und Objektauswertungen, eine Aufwandstreiber- und Profitabilitätsanalyse sowie – in den Paketen Professional und Scale – KI-gestützte Analysen und Zusammenfassungen („Statable KI“) sowie eine Vermietungs-Frühwarnung. Im Paket Scale stellt der Anbieter zusätzlich eine Schnittstelle (MCP-Server) bereit, über die Daten und Statistiken für externe KI-Assistenten des Kunden abrufbar gemacht werden können.
- Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang der Plattform im Rahmen der vertraglich geschuldeten Kernleistung weiterzuentwickeln, anzupassen oder um zusätzliche Funktionen zu ergänzen, sofern hierdurch der vereinbarte Leistungsumfang des jeweils gebuchten Pakets nicht wesentlich eingeschränkt wird und dem Kunden keine ihm nicht zumutbaren Nachteile entstehen.
§ 3 Vertragsschluss, Registrierung, Pakete
- Die Darstellung von Statable auf statable.de stellt kein bindendes Angebot des Anbieters dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags abzugeben.
- Der Kunde gibt dieses Angebot durch Abschluss der Registrierung auf statable.de ab. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Kundenkontos zustande, die im Regelfall unmittelbar nach der Registrierung erfolgt. Ein Einrichtungs- und Demo-Termin mit dem Anbieter kann jederzeit gebucht werden, ist für den Vertragsschluss jedoch nicht erforderlich.
- Statable wird in den Paketen „Starter“, „Professional“ und „Scale“ mit dem auf statable.de jeweils beschriebenen Leistungsumfang angeboten. Maßgeblich für den Leistungsumfang ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf statable.de veröffentlichte Paketbeschreibung.
- Ein Wechsel des gebuchten Pakets während der Vertragslaufzeit ist mit Wirkung zum Beginn der nächsten Abrechnungsperiode möglich; ein rückwirkender Wechsel ist ausgeschlossen.
§ 4 Nutzungsrechte
- Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht ausschließliche und nicht übertragbare Recht ein, Statable im Rahmen des gebuchten Pakets über einen Web-Zugang zu nutzen.
- Der Kunde ist nicht berechtigt, Statable Dritten, die nicht Mitarbeiter des Kunden oder von diesem beauftragte, zur Verschwiegenheit verpflichtete Erfüllungsgehilfen sind, zugänglich zu machen, es sei denn, der Anbieter stimmt dem vorab in Textform zu.
- Jegliche über die vertraglich vereinbarte Nutzung hinausgehende Verwertung, insbesondere die Vervielfältigung, Weiterveräußerung, Vermietung oder das Reverse Engineering der Plattform, ist unzulässig, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften (z. B. § 69e UrhG) dem entgegenstehen.
§ 5 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
- Der Kunde ist verantwortlich für die Beschaffung, Gültigkeit und Aktualität des zur Anbindung erforderlichen casavi-API-Schlüssels sowie für die Berechtigung, diesen dem Anbieter zur Nutzung im Rahmen dieses Vertrags zur Verfügung zu stellen.
- Der Kunde hat die ihm und seinen Team-Mitgliedern zugeteilten Zugangsdaten geheim zu halten, vor dem Zugriff Dritter zu schützen und darf sie nur an eigenes, zur Nutzung berechtigtes Personal weitergeben. Den Verdacht eines Missbrauchs von Zugangsdaten ist dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
- Der Kunde stellt sicher, dass die Anzahl der aktiven Team-Mitglieder das im gebuchten Paket enthaltene Kontingent nicht überschreitet, und ist im Übrigen für die Verwaltung der Nutzerkonten innerhalb seiner Organisation verantwortlich.
- Der Kunde ist zur bestimmungsgemäßen und rechtmäßigen Nutzung der Plattform verpflichtet und wird die Plattform nicht in einer Weise nutzen, die Rechte Dritter verletzt oder gegen geltendes Recht verstößt.
§ 6 Verfügbarkeit und Wartung
- Der Anbieter bemüht sich um eine im Rahmen des wirtschaftlich und technisch Zumutbaren hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine bestimmte, in Prozent oder anderen festen Kennzahlen ausgedrückte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert.
- Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen die Plattform aufgrund von Umständen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (insbesondere höhere Gewalt, Störungen bei casavi oder sonstigen von Dritten betriebenen Vorsystemen, allgemeine Störungen des Internets), nicht erreichbar ist, sowie angekündigte Wartungsfenster.
- Wartungsarbeiten, die zu einer nicht nur unerheblichen Beeinträchtigung der Verfügbarkeit führen können, werden dem Kunden nach Möglichkeit mit angemessenem zeitlichem Vorlauf angekündigt und, soweit betrieblich vertretbar, außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.
§ 7 Vergütung und Zahlungsbedingungen
- Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf statable.de veröffentlichten Preise. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Für die Registrierung und Einrichtung wird keine gesonderte Einrichtungsgebühr erhoben.
- Der Kunde kann zwischen monatlicher und jährlicher Zahlungsweise wählen. Bei jährlicher Vorauszahlung gewährt der Anbieter einen Rabatt in der auf statable.de jeweils ausgewiesenen Höhe.
- Die Vergütung wird jeweils im Voraus für die gewählte Abrechnungsperiode fällig und automatisch zu deren Beginn eingezogen.
- Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde hinterlegt hierzu ein gültiges Zahlungsmittel (z. B. SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte) in seinem Statable-Konto. Für die Zahlungsabwicklung selbst gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters; der Anbieter hat auf deren Ausgestaltung keinen Einfluss.
- Kann eine fällige Zahlung nicht eingezogen werden, ist der Anbieter berechtigt, den Kunden hierauf hinzuweisen, eine angemessene Nachfrist zu setzen und den Zugang zur Plattform bei fruchtlosem Fristablauf vorübergehend zu sperren, unbeschadet des Rechts zur außerordentlichen Kündigung nach § 8 Abs. 5.
- Eine Preisanpassung für laufende Vertragsverhältnisse erfolgt nur nach Maßgabe von § 13 (Änderung dieser AGB).
§ 8 Vertragslaufzeit und Kündigung
- Bei monatlicher Zahlungsweise läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit. Beide Parteien können ihn jederzeit zum Ende der laufenden, bereits bezahlten Abrechnungsperiode kündigen; eine Kündigungsfrist ist nicht einzuhalten. Die Leistung steht dem Kunden bis zum Ende dieser Periode unverändert zur Verfügung, eine Erstattung bereits gezahlter Vergütung erfolgt nicht.
- Bei jährlicher Zahlungsweise beträgt die Mindestvertragslaufzeit zwölf (12) Monate ab Vertragsbeginn. Der Kunde kann jederzeit zum Ende der laufenden Vertragsperiode kündigen; die Leistung steht ihm bis zu deren Ablauf zur Verfügung. Wird nicht gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere zwölf Monate. Eine vorzeitige Beendigung innerhalb einer bereits bezahlten Periode ist ausgeschlossen.
- Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail an info@statable.de) oder kann, soweit technisch angeboten, über die Kontoeinstellungen der Plattform erklärt werden.
- Ein Wechsel von jährlicher auf monatliche Zahlungsweise ist frühestens zum Ende der jeweils laufenden Vertragsperiode möglich.
- Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung der Vergütung für mehr als vierzehn (14) Tage in Verzug ist oder gegen wesentliche Pflichten aus § 5 verstößt und dieses Verhalten trotz Abmahnung fortsetzt.
- Mit Beendigung des Vertrags endet der Zugriff des Kunden auf die Plattform. Für die Löschung der Daten nach Vertragsende gilt § 11 Abs. 5.
§ 9 Gewährleistung
- Der Anbieter stellt die Plattform während der Vertragslaufzeit im vertraglich vereinbarten Umfang zur Nutzung bereit und ist zur Behebung von Mängeln verpflichtet, welche die Nutzung der Plattform mehr als nur unerheblich beeinträchtigen.
- Der Kunde hat Mängel unverzüglich nach Feststellung in nachvollziehbarer Form (Fehlerbeschreibung) anzuzeigen, um eine zeitnahe Bearbeitung zu ermöglichen.
- Der Anbieter wird angezeigte, reproduzierbare Mängel innerhalb angemessener Frist beheben. Schlägt die Nacherfüllung nach angemessener Fristsetzung fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu, soweit diese nicht wirksam nach § 10 beschränkt sind.
- Keine Gewährleistung besteht für Beeinträchtigungen, die auf einer fehlerhaften oder nicht bestimmungsgemäßen Nutzung durch den Kunden, auf Störungen bei casavi oder sonstigen vom Kunden eingesetzten Fremdsystemen oder auf einem ungültigen bzw. nicht rechtzeitig aktualisierten API-Schlüssel beruhen.
§ 10 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Unberührt bleibt ferner die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie für die Übernahme einer Garantie.
- Für Schäden aus der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, insbesondere die Bereitstellung des Zugangs zur Plattform im vereinbarten Umfang gemäß § 6 und der ausschließlich lesende Zugriff auf casavi-Daten gemäß § 2 Abs. 2.
- Die Haftung des Anbieters für Schäden nach Abs. 2 ist der Höhe nach je Schadensfall und insgesamt je Vertragsjahr auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis an den Anbieter gezahlt hat, mindestens jedoch auf die Vergütung eines Vertragsmonats im jeweils gebuchten Paket.
- Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 11 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
- Die Parteien beachten bei der Durchführung dieses Vertrags die Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
- Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten verarbeitet, die der Kunde aus seinem casavi-Konto spiegelt (insbesondere Daten zu Kontaktpersonen, Vorgängen und Mitarbeitern des Kunden), erfolgt dies als Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO. Hierzu schließen die Parteien vor Beginn der Datenverarbeitung einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der Bestandteil dieses Vertrags wird und dessen Regelungen im Konfliktfall vorgehen.
- Für die in den Paketen Professional und Scale enthaltenen KI-gestützten Analysen und Zusammenfassungen setzt der Anbieter Azure OpenAI Service ein, wobei die Verarbeitung ausschließlich in Rechenzentren innerhalb Deutschlands erfolgt. Der Kunde stimmt dem Einsatz dieses Dienstes als Unterauftragsverarbeiter im Rahmen des AVV zu. Eine aktuelle Liste der eingesetzten Unterauftragsverarbeiter stellt der Anbieter auf Anfrage sowie im AVV zur Verfügung.
- Der Anbieter verarbeitet die Daten des Kunden in einer separaten, ausschließlich dem jeweiligen Kunden zugeordneten Datenbank und trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz dieser Daten.
- Nach Beendigung des Vertrags werden sämtliche aus dem casavi-Konto des Kunden gespiegelten Daten einschließlich der für ihn betriebenen Datenbank spätestens dreißig (30) Tage nach Vertragsende vollständig und unwiderruflich gelöscht, soweit dem keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Kunde hat innerhalb dieser Frist die Möglichkeit, relevante Berichte und Auswertungen zu exportieren.
- Das Nutzerkonto des Kunden sowie die zu seiner Verwaltung erforderlichen Vertrags- und Abrechnungsdaten bleiben davon zunächst unberührt; sie ermöglichen eine spätere Wiederaufnahme der Nutzung und unterliegen teils gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Der Kunde kann jederzeit die vollständige Löschung seines Kontos verlangen; der Anbieter kommt dem nach, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 12 Vertraulichkeit
- Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen der Vertragsdurchführung zu verwenden.
- Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die nachweislich bereits öffentlich bekannt waren oder werden, ohne dass dies auf einer Pflichtverletzung der empfangenden Partei beruht, oder die aufgrund gesetzlicher Verpflichtung oder gerichtlicher bzw. behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
- Die Verpflichtungen aus diesem Paragraphen gelten auch nach Beendigung des Vertrags fort.
§ 13 Änderung dieser AGB
- Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen, zur Schließung von Regelungslücken oder zur Berücksichtigung einer geänderten Marktsituation erforderlich ist und die Änderung für den Kunden unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen des Anbieters zumutbar ist.
- Der Anbieter wird dem Kunden geplante Änderungen dieser AGB spätestens sechs Wochen vor deren geplantem Inkrafttreten in Textform mitteilen und dabei auf die Änderungen sowie deren Bedeutung gesondert hinweisen.
- Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung gesondert auf diese Folge seines Schweigens sowie auf sein Widerspruchsrecht hinweisen. Widerspricht der Kunde rechtzeitig, wird der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fortgeführt; in diesem Fall ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag mit Frist von einem Monat zum nächstmöglichen Termin ordentlich zu kündigen.
§ 14 Schlussbestimmungen
- Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform, soweit in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel selbst.
- Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.
- Der Kunde kann gegen Forderungen des Anbieters nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
- Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters in Münster.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für Regelungslücken.
Stand: September 2026